Von der
Weser bis zur
Elbe,
Von dem
Harz bis an das
Meer
Stehen Niedersachsens Söhne,
Eine feste Burg und Wehr
Fest wie unsre
Eichen
halten alle Zeit wir stand,
Wenn Stürme brausen
Übers deutsche
Vaterland.
Wir sind die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog
Widukinds Stamm!
Wir sind die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog
Widukinds Stamm! |
Wo fiel’n die
römischen Schergen?
Wo versank die
welsche Brut?
In Niedersachsens Bergen,
An Niedersachsens Wut
Wer warf den römischen
Adler
Nieder in den Sand?
Wer hielt die
Freiheit hoch
Im deutschen Vaterland?
Das war’n die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukinds Stamm!
Das war’n die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog
Widukinds Stamm! |
Auf
blühend roter
Heide
Starben einst vieltausend Mann
Für Niedersachsens Treue
Traf sie des
Franken[4]
Bann.
Viel tausend Brüder fielen
Von des
Henkers Hand.
Viele tausend Brüder
Für ihr Niedersachsenland.
So war’n die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukinds Stamm!
So war’n die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog
Widukinds Stamm! |
Aus der
Väter Blut und Wunden
Wächst der Söhne Heldenmut.
Niedersachsen soll’s bekunden:
Für die Freiheit Gut und Blut.
Fest wie unsre Eichen halten
Allezeit wir stand,
Wenn Stürme brausen
Über’s deutsche Vaterland.
So sind die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukinds Stamm!
So sind die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog
Widukinds Stamm! |